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Erdgas eine Brücke ins regenerative Zeitalter

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Studie zu Erdgas als Energieträger

Während der Übergangszeit bis zu einer Vollversorgung durch
regenerative Energien zur Mitte des Jahrhunderts ist Erdgas derjenige
fossile Energieträger, der in idealer Weise eine Brückenfunktion
einnehmen kann. Im Stromsektor kommt ihm eine Schlüsselstellung
zu - sowohl in der treibhausgasarmen und hocheffizienten
Stromerzeugung in Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken (GuD) und
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) als auch in der Bereitstellung
von Systemdienstleistungen zur Integration erneuerbarer Stromquellen.
Im Wärmemarkt können zukünftig erhebliche Mengen an Erdgas durch
konsequente energetische Gebäudesanierung auf der einen Seite und
den Einsatz erneuerbarer Energien und hocheffizienter
Gasanwendungen andererseits eingespart werden.
Trotz seiner Endlichkeit ist unter geeigneten politischen
Rahmenbedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erdgasversorgung
Deutschlands für die nächsten Jahrzehnte gesichert. Die hohen
Einsparpotenziale im Wärmemarkt, alternative Versorgungsrouten (z. B.
Ostseepipeline) bzw. Versorgungsoptionen wie Flüssigerdgas (liquefied
natural gas, LNG), Biogas und perspektivisch Wasserstoffbeimischungen
sowie synthetisches Methan aus erneuerbarem Stromüberschuss
gewährleisten auch zukünftig den Einsatz von Erdgas ohne die Gefahr
erhöhter Abhängigkeit. Dies sind die Kernergebnisse der Studie
"Erdgas: Die Brücke ins regenerative Zeitalter", die vom
Wuppertal Institut im Auftrag von Greenpeace Deutschland
zur Bewertung des Energieträgers Erdgas und seiner
Importabhängigkeit erstellt wurde. Die Studie steht zum Download
zur Verfügung unter:
http://www.wupperinst.org/projekte/proj?projekt_id=345