Verpflichtung zum Klimaschutz
Verpflichtung zum Klimaschutz
Mit der Unterzeichnung wurde ein Zeichen für noch mehr Engagement gesetzt.
Ein Bekenntnis für den Klimaschutz ist die Charta der 100 Kommunen in Hessen. Kelsterbach, das mit Photovoltaikanlage und Blockheizkraftwerk schon viel in dieser Richtung macht, hat nun auch unterschrieben.
Kelsterbach. Die Stadt Kelsterbach ist als laufende Nummer 97 dem Bündnis «100 Kommunen für den Klimaschutz» beigetreten. Der Erste Stadtrat Kurt Linnert (SPD) unterzeichnete im Beisein der hessischen Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) und des Darmstädter Regierungspräsidenten Johannes Baron (FDP) die Charta im Regierungspräsidium.
Auch Darmstadt, Eppstein und die Odenwaldgemeinde Hesseneck unterschrieben.
«Die Städte und Gemeinden müssen ihren eigenen Aktionsplan aufstellen und ihn dann auch nach den eigenen Möglichkeiten bemessen umsetzen», sagte die Ministerin zur Selbstverpflichtung.
Liste fast komplett
100 Städte und Gemeinden sollten es in einem ersten Anlauf werden, mit Kelsterbach hat nun die 97. Kommune seit Beginn der Aktion signiert. Es gehe darum, so Silke Lautenschläger, aktiven Umweltschutz zu betreiben, die Umwelt nachhaltig zu schützen, Treibhausgase wie Kohlendioxid einzusparen.
Dabei könnten die Gemeinden als Vorbild auf der unteren Ebene wirken, indem sie die öffentlichen Gebäude und Schulen den Vorgaben gemäß umrüsteten.
Kurt Linnert verdeutlichte nach seiner Unterschrift, die Stadt Kelsterbach unternehme seit längerem erhebliche Anstrengungen, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen.
Sehr bewusst sei den Kelsterbachern dabei die Lage der Stadt im Ballungsraum, umgeben von großen Industriestandorten und dem Flughafen.
Stadt als Vorbild
So habe die Stadt für nahezu alle eigenen Gebäude, auch für die stadteigenen Wohnungen, einen Energiepass erstellt. Das neue Sport- und Wellnessbad sei nach den modernsten Erkenntnissen auf sparsamsten Energieverbrauch ausgelegt.
Die Stadt setze, wo es geht, auf Blockheizkraftwerke und bestücke Dächer der eigenen Gebäude mit Photovoltaikanlagen, so in der Karl-Treutel-Schule, der Mensa oder beim Umkleidegebäude hinter der Baugé-Halle.
Quelle: Frankfurter Neue Presse fnp



