|
|
MiniBHKW: |
Klimaschutz |
Politischer Hintergrund |
Politischer Hintergrund |
||
CO2-Minderungsstrategien |
||
Um den drohenden Gefahren für die Stabilität des globalen Klimas zu begegnen, hat die Bundesregierung in verschiedenen Beschlüssen, zuletzt in ihrer Erklärung vor der Vertragsstaatenkonferenz in Berlin, das Ziel formuliert, die CO2-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2005 gegenüber 1990 um 25% zu reduzieren. Grundlage für diese Festlegung waren die Arbeiten der interministeriellen Arbeitsgruppe "CO2-Reduktion" ( IMA CO2-Reduktion ), die dem Bundeskabinett in mehreren Berichten die Entwicklung der CO2- Emissionen und Maßnahmen zu ihrer Verringerung vorgelegt hat. Allerdings wurde bereits im ersten Kabinettsbeschluß ausdrücklich darauf hingewiesen, daß bei der Instrumentenwahl zur Realisierung dieses Zieles die internationale Abstimmung sowie die Auswirkungen auf volkswirtschaftliche Ziele, wie die Beschäftigung, die Stabilität des Preisniveaus, das wirtschaftliche Wachstum und das außenwirtschaftliche Gleichgewicht beachtet werden sollen. Um diese Zusammenhänge aufzudecken, hat das Bundesministerium für Wirtschaft verschiedene Institute beauftragt, die gesamtwirtschaftlichen Konsequenzen von Maßnahmen zur Verringerung der CO2-Emissionen zu analysieren. Um die zu erwartenden Wirkungen der verschiedenen Minderungsstrategien quantifizieren zu können, werden in verschiedenen Szenarien einzelne Maßnahmen und Maßnahmenbündel analysiert. Die folgende Graphik zeigt mögliche Entwicklungen der CO2-Emissionen anhand von drei
Szenarien:
|
||
Um eine CO2-Reduktion zu erreichen, wurden von der IMA folgende Maßnahmen vorgeschlagen:
|
||
Die in der Graphik aufgezeigten Minderungserfolge sind allerdings nur dann realisierbar, wenn das IMA-Maßnahmenbündel konsequent umgesetzt wird. Insbesondere im Verkehrsbereich ist eine CO2-Reduktion ohne eine verbindliche Verringerung der spezifischen Verbräuche neu zugelassener Pkw nicht zu erreichen. Ein anderes Problem stellt auch die Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung und der Arbeitslosigkeit, denn es herrscht die Meinung, daß der Erfolg der CO2-Reduktion mit gravierenden sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen erkauft wird. In der politischen Diskussion wird häufig die Sorge geäußert, die Umweltpolitik werde die Innovationskraft und Dynamik der Wirtschaft erlahmen lassen, insbesonders wenn die Industrie stark für die Umweltnutzung zur Kasse gebeten werden soll. Andererseits ist jene Dynamik der Wirtschaft ein entscheidendes Merkmal unseres Wirtschaftssystems, weil sie die ständige Anpassung der Wirtschaft, der Technik, der Kundenwünsche ermöglicht, d.h. Wettbewerbsfähigkeit sicherstellt. Fest steht, daß die von der Bundesregierung angestrebte Reduktion bis zum Jahr 2005 nicht erreicht wird. Deshalb werden nun von der Regierung langfristigere Strategieüberlegungen in Betracht gezogen. Quellen: |
||
| Ansprechpartner: | Dipl.-Ing. (FH) Friedhelm Steinborn |
| E-Mail: | steinborn@minibhkw.de |
|
|
MiniBHKW: |
Klima- schutz |
Raumschiff Erde |
politischer Hintergrund |
FCKW |
Gletscherschmelze |
|
|
|
|